Interview
Interview mit Dr. Phil. Dorothea Lage

Wie war Ihr Eindruck vom 1. Schweizerischen UK-Symposium?
Mein Eindruck war überwältigend, was an dem Tag alles zu hören, zu sehen, zu bestaunen und zu lernen war. Eine grossartige Organisation. Die Stimmung war den ganzen Tag anregend und entspannend zugleich - nicht zuletzt wegen der guten Zeitplanung und den leckeren Pausenverpflegungen. Ausserdem war ich von dem breiten Spektrum und der Vielseitigkeit der Workshop-Angebote sehr beeindruckt.
Gab es Überraschungen oder Dinge mit welchen Sie nicht gerechnet hätten?
Wie viele interessierte Personen an das Symposium kamen! 20-30 Jahre Bekanntmachung der UK in der Schweiz haben sich gelohnt: steter Tropfen höhlt den Stein. Mich hat es auch sehr berührt, viele Fachleute nach ewig vielen Jahren wieder einmal zu sehen und Zeit zu finden und zu haben, mit ihnen über früher, heute und morgen und das Fachliche - nicht nur in der UK - zu sprechen.
Wie fanden Sie die Workshops?
Für eine alte UK-Häsin (oder eben die "Miss UK" nach Ivan Zavagni) fand ich nichts Neues in den Workshops. Doch beeindruckend war die Vielseitigkeit der Themen und - zumindest meistens - auch die hochstehende Qualität der Workshop-Leitenden. Ich fand es toll zu sehen, wie sich das Feld der UK in der Praxis doch nun etabliert hat.
Welche Workshops haben Sie besonders angesprochen, warum?
Die von Caroline Musselwhite - es ist immer wieder eine Ohrenweide, ihr zu zuhören und ihre tollen Praxisideen aus der UK zu sehen.
Auch sehr beeindruckend war der Workshop von den Kolleginnen aus der Stiftung Kind & Autismus, Urdorf.
Was hat Ihnen besonders gefallen?
Dass es genügend Zeit zwischendrin gab, um sich auszutauschen, um mit neuen noch unbekannten Menschen Kontakt aufnehmen zu können und alte Bekannte zu treffen.

